Tulpenbaum Wildmeisterstein Franzosenkreuz Kohlenmeiler Albrechtseiche Mittelalterdorf
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Bea gibt uns letzte Anweisungen, bevor der Stein wieder in den Wald gebracht wird.

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Die Rückseite des Steins.

Ziemlich versteckt im Wald westlich von Meusebach steht der Wildmeisterstein. An der Stelle hat einmal ein Jäger,
genauer gesagt ein herzoglicher Wildmeister namens Heinrich Jobst Jäger, ein Reh mit der Hand gefangen haben.
Zur Erinnerung an diese seltene Begebenheit wurde von ihm kleiner Gedenkstein aufgestellt. Der herzogliche Wildmeister Heinrich Jobst Jäger war von 1751 bis 1802 in Meusebach im Forstdienst tätig.
Vermutlich pflanzte er auch den Tulpenbaum vorm Alten Forsthaus in Meusebach.
mehr Infos zum Wildmeister hier


Im Jahre 2008 finanzierte der Heimat- und Feuerwehrverein Meusebach e.V.. die fachgerechte Sanierung des Sandsteindenkmals, um es vor weiterer Verwitterung zu schützen. Am 6.12.2008 stellten der Vereinsvorsitzende Volker Putze, Kassenwart Roland Luft und das Vereinsmitglied Andreas Meister den Stein wieder an seine alte Stelle.

Zu finden ist der Stein am einfachsten vom Rothehofbachtal aus. Man fährt in Richtung Wolfersdorf am Abzweig Meusebach vorbei, und biegt vor der Neuen Brücke nach links in den Wald ein. Von dort aus folgt man am besten zu Fuß dem gut ausgebauten Radweg und nimmt den ersten Weg, der vor einem kleinen Teich nach links abbiegt und in einem kleinen Tal ansteigt.
Nach einigen hundert Metern findet man auf der linken Seite den Stein. Wer nicht zurückgehen möchte, folgt dem nächsten Anstieg nach links und gelangt dann über kurz oder lang nach Meusebach, das man von der Höhe aus liegen sieht. Wendet man sich auf dem Hochweg nach rechts, gelangt man zum Kohlenmeiler, nach links führt der Weg wieder ins Rothehofbachtal zurück.

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Der Stein vor der Sanierung (2007)

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Ein letzter Kontrollblick auf die Rückseite: alles noch da!

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Der Bürgermeister darf auch mal mit aufs Foto.

Der Stein nach der Sanierung (2008)

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Roland, Andi und Volker nach dem Aufstellen. Roland steckt der Schrecken noch in den Gliedern, denn es war sehr glatt im Wald mit dem Traktor und Hänger.

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Der “Jägermeisterstein”.